Pflegestelle in Deutschland Raum 062..

 

Andreas

(mögl.w. Pointer-)Mischling

 

Geschlecht:      männlich

Alter:                  geb. ca. 2/2012

Höhe:                 ca. 54 cm

Gewicht:            ca. 19 kg

Kastriert:           ja

Verhalten:          verträglich mit allen Artgenossen, besonders mit Hündinnen, verträglich mit Katzen

 

Besonderheiten: intelligent, sensibel, sehr menschenbezogen,  leinenführig, fährt problemlos Auto

 

 

Oktober 2016

 

Seit Mitte September ist Andreas in seiner derzeitigen Pflegestelle und hat sich schon gut eingelebt. Er macht gerne bei den sportlichen Aktivitäten mit, läuft am Fahrrad und zeigt Ausdauer beim Spazierengehen.

 

Er braucht eine sichere Führung, die ihm durch unbekannte Situationen souverän hindurchhilft. Mit Männern muß sich Andreas im Einzelfall anfreunden, vielleicht hat er in seiner Zeit auf der Straße hier schlechte Erfahrung gesammelt. Er verträgt sich mit den Hunden und Katzen in der Pflegestelle bestens, zeigt keinen Jagdtrieb unterwegs und neigt eher dazu, seinen Menschen zu beschützen.

 

In den nächsten Wochen stehen daher Spaziergänge und Übungen im Vordergrund, die ihm zu mehr Gelassenheit verhelfen und ihn daran gewöhnen, dass er es seinem Menschen überlässt, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

 

Mai 2016 neue Fotos

 

02.08.2015 Aktueller Stand:

Zwei Videos, deren Link uns Pensionsmama Rania gemailt hat, zeigen Andreas im Spiel mit Alfie (einem anderen Rüden in unserer Vermittlung). Diese beiden kurzen Videosequenzen unterstreichen sichtbar Andreas´ Sozialverträglichkeit: er liebt Hundegesellschaft und ist äußerst sozial mit jedem anderen Hund, offensichtlich auch mit anderen Rüden.

 

Video 1

Video 2

 

04.03.2015:

Wir haben Andreas persönlich kennengelernt – und sind begeistert! Der bildschöne Rüde ist nicht nur genauso menschenbezogen und verschmust, wie er uns beschrieben wurde (schüchtern ist er inzwischen nicht mehr!), sondern auch intelligent, lernbereit, und überaus bemüht zu gefallen und alles richtig zu machen.

 

Andreas ist durchaus auch ein Hund für eine engagierte und aktive Anfängerfamilie mit bereits größeren Kindern (ab 10 Jahre), die gerne viel in der Natur ist oder sogar Hundesport in einem guten Hundesport-Verein oder mit einem guten Hundetrainer betreiben möchte.

 

Wir denken, unsere mitgebrachten Bilder erzählen viel über Andreas…

 

15.10.2014:

Andreas ist der perfekte Hund – er verträgt sich mit jedem anderen Hund, er kann an der Leine gehen, hat mit dem Autofahren keine Probleme - … am allermeisten aber liebt er Menschen.

 

Bei seinem Fototermin mit unserer Kollegin Aspa war es daher nahezu unmöglich, ihn alleine auf ein Bild zu bekommen. Zu wertvoll sind für ihn die Momente, in denen er menschliche Aufmerksamkeit genießen kann, in denen man mit ihm schmust und sich ihm zuwendet.

 

Andreas leidet – er ist sensibel und benötigt Aufmerksamkeit und Zuwendung (noch) mehr als manch anderer Hund. Wir befürchten, dass seine Seele ernsthaft Schaden nimmt, wenn er noch lange ohne eigene Familie leben muss…

… vielleicht gibt es nun Menschen, die ihn aufgrund seiner neuen Fotos ins Herz schließen und ihm endlich ein eigenes Zuhause schenken möchten… wir stehen zur Verfügung!

 

30.05.2014:

Unsere griechische Tierschutzkollegin Sophia fand Andreas in Lavrio, einem direkten Vorort von Athen. Andreas war über und über von Bisswunden bedeckt, bis auf die Knochen abgemagert, die Augen durch eine Infektion völlig zugeschwollen und bis auf den Tod geschwächt.

 

Dank der liebevollen Fürsorge unserer griechischen Kollegen hat sich Andreas inzwischen wundervoll erholt: er ist bereits kastriert und negativ auf die Mittelmeerkrankheiten Ehrlichiose und Leishmaniose getestet.

 

Nun wurde Andreas in einer Hundepension mit Zwingerhaltung untergebracht, in der Andreas zwar gut versorgt wird und auch ab und an auf dem Grundstück toben darf. Trotzdem leidet der wunderschöne Pointer-Rüde, denn wie alle Hunde seiner Rasse ist er besonders sensibel und bewegungsfroh, er leidet unter dem Leben hinter Gitterstäben. Eingesperrtsein stresst ihn und er kann es kaum erwarten, bis er sich endlich wieder frei bewegen darf.

 

Die Dunkelheit scheint ihn ein wenig zu ängstigen, sobald es dunkel wird, zieht er sich in seine Hütte zurück, dort schläft er dann allerdings so fest, dass ihn nichts aufwecken kann.

 

Wir wünschen uns nun ganz schnell eine liebevolle Familie für Andreas, Menschen, die vielleicht schon Erfahrung mit dieser besonderen Hunderasse haben oder, wenn sie Hundeanfänger sind, bereit wären, sich einem guten Hundetrainer oder einem guten Hundesportverein anzuvertrauen, wo man ihnen zeigt, wie man Andreas seinen Anlagen gemäß sinnvoll erzieht und auslastet. Ganz besonders würde sich Andreas natürlich freuen, wenn es in seiner neuen Familie bereits eine bezaubernde Hundedame gäbe, die genauso viel Freude daran hätte mit ihm zusammenzuleben.

 

 

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oder

 

Gaby Nüssle

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