Mittelmeerkrankheiten

 

Ihr neues Familienmitglied aus dem Süden kann mit Erregern der sogenannten Mittelmeerkrankheiten in Kontakt gekommen sein.

 

Bitte bedenken Sie, dass Streuner-Hunde und irgendwo im Gelände geborene Welpen das ganze Jahr über von Zecken attackiert und in den Monaten von März bis Oktober von verschiedenen Mückenarten gestochen werden.

 

Hierbei kann ein Hund infiziert werden, die Krankheit muss nicht ausbrechen. Sie kann wie im Fall der Leishmaniose bis zu sieben Jahren unerkannt im Hund schlummern und dann nach so langer Zeit durch ein Ereignis ausbrechen, das das Immunsystem des Hundes belastet.

 

Um die Risiken für die Gesundheit der Hunde und die Belastung für den Halter so gering wie möglich zu halten, werden alle unsere erwachsenen und jungen Hunde ab einem Alter von zehn Monaten getestet. Werden bei diesem Labortest Infektionen festgestellt, wird der Hund in Griechenland einer ersten Behandlung unterzogen und vor seiner Ausreise erneut getestet.

 

Je nach Art der Erkrankung sind die Behandlungs- aussichten mit modernen Medikamenten gut bis sehr gut, auch ein an Leishmaniose leidender Hund kann ein relativ normales und unbeschwertes Hundeleben führen bei Berücksichtigung von ein paar Regeln zu seiner Haltung.

 

Wir empfehlen grundsätzlich als jährliche Vorsorge- maßnahme, ein großes Blutbild und eine Serumeiweiß- elektrophorese durch ein Labor erstellen zu lassen, das mit seinem Leistungsspektrum Erfahrung im Bereich der Mittelmeerkrankheiten nachweisen kann.

 

Hier erhalten Sie einen Überblick über die am häufigsten vorkommenden Infektionskrankheiten:

 

 

Broschüre von Parasitus.com

 

 

Vertiefende Informationen zu den Krankheitsrisiken finden Sie hier:

 

 

IDEXX-Diagnose der Reisekrankheiten

 

 

Suchen Sie ausführliche Informationen zu den einzelnen Krankheiten, empfehlen wir Ihnen den Besuch der Website von Synlabvet:

 

Leishmaniose

 

Leishmaniose Fachinformation

 

Ehrlichiose

 

Babesiose

 

Anaplasmose

 

Dirofilaria immitis